1. Klimaschutz: Verantwortung gemeinsam tragen
Der Klimawandel ist keine individuelleSchuldfrage – aber jede und jeder kann etwas für den Klimaschutz
tun. In der Wedemark stammen rund 80 % der CO₂‑Belastung aus dem Verkehrssektor.
Eine klimafreundliche Wärmeplanung muss angesichts vieler Einfamilienhäuser vor allem privatwirtschaftlich umgesetzt werden.
Ziel ist, die Wedemark bis 2035 klimaneutral und partiell energieautark zu machen.
Emissionsarme Mobilität
- Förderung von Fahrradnutzung und ÖPNV
- Ausbau des Fahrradwegenetzes
- Einrichtung neuer E‑Mobilitäts‑Ladepunkte auch in abgelegeneren Bereichen
- Einführung einer Pendler‑App zur besseren Verkehrsplanung
- Tempo‑30‑Zonen in geeigneten innerörtlichen Bereichen
- Neues Verkehrsumleitungskonzept bei Stau auf der Autobahn – auch für Schwerlastverkehr – in Kooperation mit der Region
- Einsatz für ein kostenloses Bus‑ und ÖPNV‑Ticket für alle Jugendlichen ab Klasse 11
Wärmeplanung & Energie
- Kostenlose Beratung für Eigenheimbesitzer*innen (Dämmung, Photovoltaik, Wärmepumpen, Abkehr von fossilen Energien) unter Einbindung von Energieanbietern
- Ziel: kostengünstige, wertsteigernde und klimaneutrale Sanierung
- Quartierswärmekonzepte für Gewerbegebiete in Zusammenarbeit mit Unternehmen
- Energiesparmaßnahmen in öffentlichen Gebäuden, z. B. Wettbewerb zur Offenlegung und Verbesserung der Energiekostenbilanz
Grundwasser, Flächen und Klimaanpassung
- Vorrang für Versickerung von Niederschlagswasser, Begrenzung von Flächenversiegelung
- Aktive Umsetzung der Ziele aus dem Gemeindeentwicklungsplan und Verhandlungen mit der Stadt Hannover zur Trinkwasserentnahme im Fuhrberger Feld
- Keine Inanspruchnahme von Landschaftsschutzgebieten für neue Gewerbegebiete
- Transparentmachung und Ausbau von Katastrophenplänen für Starkregen, Sturm und Hochwasser unter Einbeziehung lokaler Player wie des THW, der Feuerwehr, des DRK und weitererFreiwilligendiensten
- Präventive Ableite‑ und Pumpsysteme an Risikostellen
- Hitzeshelter für Schulen und Seniorenheime